Multitabling will geübt sein!
Von geniusjan,
18.09.2009,
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Na dann kann es ja losgehen mit dem Blog, welcher eine 6-teilige Reihe ist.
oder habe ich etwas Vergessen? …Ach ja also dann: Wer bin ich überhaupt?

Name: Jan
Alter: 19 Jahre
Ort: Berlin
Seit wann spiele ich Poker?: 2 Jahre
Was spiele ich überhaupt?: SNGs
Tischanzahl: 16
Zurzeit spiele ich also wie erwähnt bis zu 16 Tische gleichzeitig. 16 Tische? – Einige denken: „ Wow, dass ist aber echt viel, ich spiele höchstens 4.“ Andere wiederum werden aber auch sagen, dass ist ja gar nichts und ich spiele 24 Tische.
Das ist wohl richtig jedoch spielen die meisten Leute 24 Tische Cashgame und nicht wie ich SNGs, da diese doch viel anspruchsvoller sind. Denken wir alleine mal an die steigenden Blinds sowie das SH-Play, Bubble-Play und HU-Play, welches sich neben 10 weiteren Tischen doch recht schwer gestaltet. Also wie um alles in der Welt lässt sich das schaffen?
Keine Angst ich bin kein Meister oder vielleicht sogar ein Freak, wie einige denken mögen. Alles was dahinter steckt ist viel Übung. Wie fing also alles bei mir an?
Schritt 1 – Grundlagen:
Zunächst ist es ziemlich wichtig, sich die Grundlagen von SNGs anzueignen. Vieles findet man auch hier im Forum. Man fängt also mit einem Tisch an und kann erstmal drauf „los“ spielen.
Bis man irgendwann merkt, das es trotzdem nicht so läuft wie man es sich wünscht. Also muss man etwas am Spiel verbessern….
Schritt 2 – Beobachten:
Man wird nun dazu lernen die Gegner besser zu beobachten und sich so ein bestimmtes Image der Gegner auf dem jeweiligen Level zu machen. Es ist hierbei sehr wichtig für sich selber festzulegen, wie der Durchschnittsspieler des jeweiligen Levels agiert. Richten wir uns nach diesem finden wir schnell heraus, welche Spieler am Tisch die schlechteren sind, von welchen wir unsere Chips bekommen können.
Schritt 3 – Sicher werden im Spiel:
Dies ist wohl der entscheidendste Schritt fürs Mutlitabling generell. Wie man so schön sagt, sollte man am Ende dieses Schrittes seine Entscheidungen im Schlaf treffen können. Bedeutet: man muss in der Lage sein, eine Spielsituation in wenigen Sekunden zu analysieren, um dann den korrekten Spielzug machen zu können. Die Divise lautet hierfür:
„Spielen, Spielen und Spielen“
Schritt 4 – Anpassung der Strategie:
So und nun habt ihr gespielt, gespielt und gespielt. Ihr seid zwar nun erfolgreich aber es geht vermutlich noch besser?
Da SNGs eine besondere Auszahlungsstruktur haben, sollte man sich irgendwann im Klaren darüber sein, dass man auf Sieg spielen muss, um Gewinn zu machen. Der erste Platz bekommt immerhin 50% des Preispools. Besondere Aufmerksamkeit muss man hier also der Bubble-Phase schenken. Gesagt – Getan. Ihr spielt nun also etwas looser auf der Bubble und arbeitet viel mit Stacksizes.
Schritt 5 – Tischanzahlerhöhung:
Na dann der Spaß kann beginnen.
Stopp! Immer langsam – warum spielst du schon 4 Tische mit denen du völlig überfordert bist?
Also es gilt natürlich die Tischanzahl immer stetig zu erhöhen und keine größeren Sprünge zu machen. Auch ich habe damals (ja es ist schon etwas länger her bei mir *hust*) mit 2 Tischen angefangen. Natürlich wird das schon eine gravierende Umstellung sein, da man nun seine Aufmerksamkeit teilen muss. Also es ist nichts mit ich gucke nebenbei mal TV oder telefoniere mit meinem besten Freund. Multitabling ist kein Zuckerschlecken…
Und in diesem Sinne bis nächste Woche, wo wir Schritt 1 näher besprechen werden.
Des Weiteren möchte ich euch fragen, ob ihr Interesse daran habt, dass ich 6 Turniere erstelle, welche gleichzeitig beginnen und in denen jeder seine Multitabling-Skills selber testen kann?
Natürlich soll der Spieler, der in allen 6 Turnieren die meisten Punkte sammelt (nach TLB) nicht leer ausgehen.
Euer Jan









